www.euronews.net Taal ein Flüchtlingslager in Bangladesch. Es ist die Anlaufstelle für tausende Birmanen, die vor der Militärjunta in ihrer Heimat, dem heutigen Myanmar, fliehen mussten. Unter ihnen sind auch hunderte Behinderte, die sich noch ihren Platz unter den Flüchtlingen erkämpfen müssen.
Der 21. September ist der Internationale Tag des Friedens, aber er war auch der zweite Jahrestag eines von buddhistischen Mönchen angeführten Aufstandes gegen Burmas Militär-Junta. Etwa zweihundert verbannte Mönche, Nonnen und Dissidenten reisten von Thailands Hauptstadt in die Kreisstadt Mae Sot in der Nähe der thailändisch-burmesischen Grenze. Sie verlangten die Freilassung der noch mehr als 200 politischen Gefangenen der Militär-Junta. [Saw San Nyrein Thu, Frauenvereinigung von Burma]: “Wir wollen Frieden sehen in dieser Welt und in Burma. Besonders in Burma muss die herrschende Junta alle politischen Gefangenen und verhafteten politischen Führer frei lassen, damit für die kommende Wahl der Weg geebnet und Frieden geschaffen werden kann.” Die so genannte “Safran-Revolution” von 2007 war einer der schärfsten in Burmas jüngster Geschichte. Burmas Militär-Junta antwortete mit großer Brutalität auf die friedlichen Demonstrationen. Video Bewertung: 0 / 5
1. Arte Info, 11.12.2009 2. ZDF heute, 23.12.2010 3. Verschiedene Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm “Verschwörung des Schweigens – Argentinien 1976″ von Elvira Ochoa & Frieder Wagner (BRD, 2003) Weitere Informationen: Der Fall des 24jährigen Studenten Klaus Zieschank ist nur einer von 100 Fällen von verschwundenen Deutschen bzw. Deutschstämmigen, die in der argentinischen Militärdiktatur von 1976 bis 1983 verschleppt und ermordet wurden. 30.000 Argentinier waren insgesamt zu beklagen. Die zögerlichen Versuche der deutschen Politiker und Diplomaten, diese verschwundenen Landsleute durch eine sogenannte «stille Diplomatie» zu retten, waren alle erfolglos. … … Glaubt man dem Auswärtigen Amt, so hat die Deutsche Botschaft bis August mehrere Gespräche mit den argentinischen Behörden geführt. Da die Protokolle darüber noch immer unter Verschluss sind, bleibt die Frage nach der Qualität solcher Gespräche offen. Einen Hinweis darauf, was für Gespräche das waren, gibt Botschafter Kastl selbst: «Eines Abends sass ich mit der Frau eines Generals zusammen bei einem Gläschen Sekt, und sie sagte: Sie fragen die ganze Zeit, Herr Botschafter, nach den Verschwundenen, geben Sie es auf, wir haben uns geschworen, wir werden nie ein Wort darüber sagen, was wir tun oder was wir getan haben, geben Sie es auf», erzählt der Botschafter, «es war eine Verschwörung des Schweigens, und sehr gut exekutiert, kann ich nur sagen.» … … Idalina Tatter hat auch erfahren, warum die deutsche … Video Bewertung: 5 / 5